Eine URL-Redirect-Kette vollständig prüfen
Alle HTTP-, Meta-Refresh- und JavaScript-Weiterleitungen verfolgen, Statuscodes bewerten und lange Ketten, Schleifen oder falsche Ziele korrigieren.
Eine Redirect-Kette ist der vollständige Weg von der angefragten URL bis zur letzten Antwort. Browser verstecken Zwischenschritte. Eine Seite kann deshalb funktionieren und trotzdem von langsamen oder fragilen Regeln abhängen.
http://example.com/alt → 301 → https://example.com/neu → 200
Kette prüfen
- Öffne den URL Redirect Checker.
- Gib die exakte Start-URL mit Protokoll und Parametern ein.
- Prüfe Status, Typ und Ziel jedes Hops.
- Vergleiche Chrome, Mobile Safari, Googlebot, Twitter Bot und curl.
- Bestätige die beabsichtigte Endseite und ihren Status.
Teste die Variante, die echte alte Links verwenden. Nur die bevorzugte HTTPS-URL zu prüfen sagt nichts über den Weg von http://www aus.
Wichtige Daten
- angefragte URL und nächstes Ziel;
- 301, 302, 307 oder 308;
- HTTP-, Meta-Refresh- oder JavaScript-Redirect;
- Antwortzeit und Endstatus;
- Änderungen an Host, Pfad und Query;
- Unterschiede nach User-Agent.
Ein abschließendes 200 macht eine Kette nicht automatisch gut. Davor können unnötige Hops, verlorene Parameter oder crawler-spezifische Ziele liegen.
Problemzeichen
Zu viele Hops
Ersetze /alt → /zwischen → /final durch ein direktes Mapping. Interne Links und Canonicals sollten sofort das Ziel verwenden.
Schleife
Widersprüchliche HTTPS-, www-, Slash- oder Sprachregeln können zur Ausgangs-URL zurückführen. Finde zuerst den kleinsten wiederholten Zyklus.
Unpassendes Ziel
Leite nicht jede entfernte Seite zur Startseite. Nutze die fachlich nächste Alternative; existiert keine, kann 404 oder 410 korrekter sein.
User-Agent-Unterschiede
CDN, Geolokalisierung, Geräteerkennung und WAF können Routen ändern. Unterschiede müssen beabsichtigt sein und gleichwertigen Hauptinhalt liefern.
Checkliste
- relevantes Ziel auf dem bevorzugten HTTPS-Host;
- möglichst nur ein Hop;
- gesunde Endantwort;
- interne Links, Canonical und Sitemap zeigen direkt aufs Ziel;
- funktionale Parameter bleiben erhalten;
- Browser und Googlebot erreichen gleichwertigen Inhalt.
Berücksichtige nach Änderungen CDN-Caches und teste dieselben Start-URLs erneut.