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· Aktualisiert 5. Juli 2026 · URLsCheck

301, 302, 307 und 308 Redirects im Vergleich

Vergleich von HTTP 301, 302, 307 und 308: Dauer, Methodenerhalt, Caching, SEO, APIs und typische Fehler bei der Implementierung.

HTTP Weiterleitungen SEO

HTTP-Weiterleitungen fordern einen Client auf, eine andere URL anzufragen. Zwei Fragen bestimmen den richtigen Code: Ist der Umzug dauerhaft oder temporär? Müssen HTTP-Methode und Request-Body unverändert bleiben?

CodeBedeutungDauerMethode und Body
301Moved Permanentlydauerhaftältere Clients können POST in GET ändern
302Foundtemporärältere Clients können POST in GET ändern
307Temporary Redirecttemporärbleiben erhalten
308Permanent Redirectdauerhaftbleiben erhalten

301 verwenden

301 passt zu dauerhaften Seitenumzügen: HTTP auf HTTPS, Domainwechsel, neue Slugs oder Zusammenlegung von Duplikaten. Das Ziel sollte relevant, erreichbar und möglichst direkt sein.

Aktualisiere interne Links, Canonicals und Sitemaps auf die Ziel-URL. Eigene Navigation sollte nicht dauerhaft durch Redirects laufen.

302 verwenden

302 eignet sich, wenn die ursprüngliche URL langfristig bestehen bleibt: kurze Wartung, temporäre Kampagne oder Routing während eines Vorfalls. Wird der Umzug dauerhaft, müssen Code und Referenzen angepasst werden.

307 und 308

Beide erhalten Methode und Body. Ein POST wird am Ziel erneut als POST gesendet. Das ist für APIs und Formulare präziser, verlangt aber eine sichere Strategie für Wiederholungen und Idempotenz.

307 ist temporär, 308 dauerhaft. Für normale GET-Seiten sind 301 und 302 weiterhin etablierte Optionen.

SEO und Cache

Suchmaschinen betrachten zusätzlich Relevanz, Canonical, interne Links und Beständigkeit. Ein konsistenter dauerhafter Redirect kann Signale am Ziel bündeln; ein temporärer signalisiert, dass die Quelle weiter maßgeblich sein kann.

Dauerhafte Redirects können im Browser und in Zwischen-Caches gespeichert werden. Teste riskante Regeln zunächst temporär und in einer frischen Sitzung.

Häufige Fehler

  • Alle entfernten Seiten auf die Startseite schicken.
  • Ketten wie /alt → /neuer → /final erzeugen.
  • Auf 404 oder 5xx weiterleiten.
  • Widersprüchliche HTTPS-, www- oder Slash-Regeln verwenden.
  • JavaScript statt eines direkten HTTP-Redirects einsetzen.
  • Schreibende POST-Anfragen unkontrolliert wiederholen.

Prüfe die öffentliche Route mit dem Redirect Checker.

Schnelle Entscheidung

  1. Kehrt die Quelle bald zurück? Dann temporär, sonst dauerhaft.
  2. Muss die Methode erhalten bleiben? Dann 307 oder 308.
  3. Ist es eine normale GET-Seite? Meist reichen 301 oder 302.
  4. Ist das Ziel fachlich gleichwertig und technisch gesund?

Ist 308 immer besser als 301?

Nein. 308 ist genauer, wenn Methodenerhalt wichtig ist. Für klassische GET-Migrationen genügt oft 301.